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Sonnenwärmeanlagen brandsicher und langlebig betreiben
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Wie kann ausreichende  Sicherheit geschaffen werden?

Es gibt verschiedene Theorien zum Mechanismus der Brandentstehung, welche aber alle auf die hohen Temperaturen beim Anlagenstillstand abstellen. Von einigen Bränden existieren Datenloggs aus dem Regler, welche einen vorhergehenden Anlagenstillstand zeigen. Auch legen Zeitpunkt und Umstände der Brände einen vorhergehenden Anlagenstillstand nahe. Weiterhin werden die Solaranlagen-Temperaturen ohne Anlagenstillstand in Dachstühlen ohne Solaranlage ebenso erreicht. Es ist deshalb sehr wahrscheinlich, dass eine 100%tige Vermeidung des Anlagenstillstands auch die Brandgefahr sicher vermeidet. Aber auch mit einem Mechanismen zur Stillstandsvermeidung 
ist keine 100%tig sichere Vermeidung des Anlagenstillstands möglich. Einfach weil man durch Stromausfälle und ausgefallene Anlagenbauteile induzierte Stillstände nicht völlig ausschließen  kann. Wer das Problem garantiert hundertprozentig lösen will, muss also die Solaranlage abbauen und darf auch keine neue Solaranlage egal welcher Art wieder aufbauen. Dann sollte man aber am besten auch gleich alle elektrischen Geräte und Installationen im Haus entfernen. Rational ist es deshalb sicher der beste Weg, eine maximale Sicherheit zu schaffen, damit das Risiko aus der Solaranlage wieder  hinter anderen Brandrisiken am Haus zurücksteht. Dazu bestehen folgende Handlungsoptionen:

Wir empfehlen, die Solaranlage jährlich gewartet und fortlaufend in ihrer Funktion überwacht zu betreiben. Bei Defekt sollte sofort repariert bzw. abgedeckt werden. Die Abschaltschwellen im Speicher sollten auf den maximal zulässigen Wert programmiert sowie eventuelle Isolationsmängel von an Dachstuhlhölzern anliegenden Solarleitungen oder dem Fühlerrohr behoben werden. An den Durchbrüchen der Kollektorrohre am Kollektor sollte auf eine weitgehend luftdichte Anbindung der Isolation geachtet werden. Bei Anlagen mit dem Regler UVR1611 kann eine Funktion nachprogrammiert werden, welche bei gestörtem Umlauf einen Warnton erzeugt. Diese Maßnahmen verhindern aber noch nicht, dass die Anlage wegen gefülltem Speicher in den Stillstand geht. Deshalb bestehen folgende Handlungsoptionen, um das Problem nachhaltig zu minimieren.


Nachtauskühlung, kombiniert mit Anlagenüberwachung

Hier können Sie berechnen, ob zusätzlich ein Kühlsystem oder ein Zusatzpuffer installiert werden muss, dies ist typischerweise bei Pufferspeicher kleiner als 80Liter pro qm BUSO-Solardach der Fall.

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Umbau auf Aufdach montierte Kollektoren

Wir liefern Ihnen  Systeme mit passender Hydraulik und helfen bei neuen Fördermitteln

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Umbau auf Sonnenstrom

Größerer Nutzen, eine Solaranlage gleichzeitig für Wärme, Strom und Mobilität, Systemtechnik für Wärme kann weiter genutzt werden.
Sonnenstrom-Module und Wechselrichter sind heute recht günstig verfügbar. Bei solchen Photovoltaiksystemen sind auch eventuelle Überschüsse kein Problem und werden sogar vergütet. Sonnenstrom kann universell für den Eigenbedarf im Haushalt und zusätzlich für den Wärmebedarf genutzt werden. Künftig wird man mit eigenem Sonnenstrom oft auch Elektromobilität versorgen wollen. Das BUSO-Dach wird durch ein Trapezblechsystem ersetzt, welches eine harte Bedachung bildet. Darauf werden die PV-Module hinterlüftet montiert. Das Ergebnis sieht aus wie eine PV-Indachanlage, ist aber eine hinterlüftete Aufdachmontage auf einem partiellen Blechdach. Die Speicher und Regeltechnik wird für die Sonnenwärme weiter optimal genutzt. Der Solarstrom kann kostengünstig über einen Heizstab oder effektiver über ein gut gefördertes Wärmepumpensystem auch in Wärme gewandelt werden.  Ihre BUSO-Anlage ist also unter Weiternutzung wesentlicher Teile Ihrer vormaligen Investition updatefähig. Dazu sind nicht unerhebliche Zusatzinvestitionen nötig, dem aber eben auch nicht unerhebliche Zusatznutzen gegenüberstehen. Ihre private Sektorkopplung bringt Ihnen deutlich mehr Erträge und ihr Haus wird zu einem modernen Musterhaus einer 100% Energiewende.

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